Das Jahr 2025 brachte eine außergewöhnlich hohe Zahl an Seminaren und Vorträgen zu künstlicher Intelligenz im Planungs- und Baubereich.
Neben den ca. 50 öffentlichen Veranstaltungen für Kammern und Verbände (darunter 12 in Kooperation mit dem Architekten Philipp Eichstädt) habe ich über 20 Inhouse-Seminare für Architektur- und Ingenieurbüros durchgeführt – online und in Präsenz.
Weitere Highlights: Die Teilnahme am projo summer summit 2025 in Berlin, wo ich den Eröffnungsvortrag halten durfte (siehe Folien-Beispiel unten). Im März und November war ich wieder Teil des Referenten-Teams der Fortbildung „Büromanager/in im Planungsbüro“ des IWW.
Oder die Event-Reihe „Kammer vor Ort“ der Architektenkammer Niedersachsen, bei der ich in Osnabrück, Oldenburg, Braunschweig und Celle mit dabei war.

Im Mittelpunkt meiner KI-Seminare und Vorträge stand vor allem eine praktische Frage: Wie setzen Architektur- und Ingenieurbüros KI im Büroalltag ein?
Öffentliche Seminare und Inhouse-Formate – was ist der Unterschied?
Die öffentlichen Fortbildungen bestanden überwiegend aus wiederkehrenden Seminarformaten, die ich im Jahresverlauf mehrfach aktualisierte. Da die Teilnehmenden aus ganz unterschiedlichen Bürostrukturen kommen, geht es bei diesen Webinaren ganz besonders darum, die wichtigsten KI-Grundlagen in begrenzter Zeit (Standard sind 2 * 90 min) für alle nachvollziehbar zu vermitteln
In den Inhouse-Seminaren lag der Schwerpunkt neben den KI-Basics auch auf der praktischen Anwendung mit Blick auf die individuellen Anforderungen des jeweiligen Büros. Oft standen konkrete Aufgaben im Büroalltag im Fokus.
Da man bei einer internen Veranstaltung „unter sich“ ist, können Fragen zur Text- und Datenverarbeitung, Dokumentenanalyse, zur Automatisierung von Routineaufgaben oder zum Datenschutz in diesem Format natürlich viel detaillierter und praxisbezogener diskutiert werden.
Welche Entwicklung gab es im Jahr 2025? Und wo geht die Reise hin?
Im Vergleich zu den Vorjahren wurden die Fragestellungen konkreter. Neben den Basics rückten KI-Workflows, datenschutzrechtliche Fragen und der Einsatz von KI in bestehender Bürosoftware (wie z. B. Microsoft 365) stärker in den Vordergrund. Gleichzeitig wuchs das Interesse an europäischen und lokalen KI-Lösungen.
Ausblick: Auch 2026 bleibt KI ein zentrales Thema in der Fortbildung von Planungsbüros. Mein Kalender ist schon jetzt recht gut gefüllt, sowohl mit öffentlichen Terminen als auch mit Inhouse-Seminaren.
Meine Prognose: Der Fokus verschiebt sich weiter weg von den KI-Grundlagen und den einzelnen Tools hin zu Struktur, Organisation und einem dauerhaften Einsatz im Büroalltag. Ich freue mich drauf!

